Ehrenamt & Sport

Jugend – Beteiligung – Freiräume

Menschen brauchen Platz in der Stadt, nicht nur zum Wohnen, auch zum Leben. Deswegen setzen wir uns für den Erhalt und das Schaffen von mehr Freiräumen ein. Unter Freiräumen verstehen wir einen nicht kommerzialisierten Ort, das heißt ohne Cafés, Kneipen usw., der allen Menschen gleichermaßen zugänglich ist.

  • Wir berücksichtigen solche Räume in der Stadtplanung und fordern sie aktiv ein.

  • Die verbliebenen nicht kommerziellen Freiräume in der Innenstadt erhalten wir.

  • Bestehende Räume wie den Seepark oder die Sternwaldwiese halten wir attraktiv.

  • Wir erhalten die schon vorhandenen Grillstellen und setzen uns für weitere ein. Diese sollen ohne Voranmeldung und Schlüssel für alle nutzbar sein. Möglichkeiten, in öffentlichen Parks zu grillen, erhalten wir und schaffen wir gegebenenfalls neu.

  • Des Weiteren fordern wir eine Aufhebung des Grillverbots im Seeparks.

Eine lebendige Stadt ist auch eine Stadt voller Konflikte. Ob Anwohner*innen, Nachteulen oder spielende Kinder, alle haben unterschiedliche Interessen, aber auch Rechte. Die Folgen sind Klagen wie die zum Augustinerplatz und verhärtete Fronten.

  • Wir führen ein aktives Konfliktmanagement ein, um als Stadt früher handeln zu können.

  • Ziel ist, Konflikte zwischen verschiedenen Gruppierungen möglichst schnell zu lösen. Der Weg zum Gericht darf nicht der Regelfall werden.

 

Junge Menschen sind in politischen Prozessen unterrepräsentiert. Das ändern wir! Wir zeigen jungen Menschen, dass es auch an ihnen ist, ihre Lebenswirklichkeit zu gestalten. Dafür schaffen wir die entsprechenden Strukturen. Konkret bedeutet das:

  • Ein erster Schritt für Beteiligung ist Information. Wir legen ein jugendgerechtes Informationssystem an. Dieses orientiert sich am Inhalt des Ratsinformationssystems.

  • Jugendliche sind keine homogene Gruppe. So divers, wie die Jugendlichen selber sind, müssen auch Beteiligungsformate sein. Die Strukturen wie Vereine, aber auch offene Gruppierungen und Organisationsformen, die sich junge Menschen selber geben, binden wir aktiv in die Entwicklung der Beteiligung ein.

  • Junge Menschen haben eigene Projekte und Ideen. Diese sollen in Freiburg abgebildet werden. Wir schaffen deswegen eine als Stabstelle angelegte „Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung“. Diese identifiziert solche Projekte einerseits und spricht andererseits geeignete Träger der Jugendhilfe an, um angemessene Beteiligungsformate umzusetzen.

  • Damit Jugendbeteiligung beim Verwaltungshandeln grundsätzlich mitgedacht wird, sind Schulungen für Mitarbeiter*innen notwendig. Diese führen wir ein.

  • Wir etablieren ein Rede- und Antragsrecht für junge Menschen im Kinder- und Jugendhilfeausschuss sowie, themenbezogen, im Gemeinderat.

  • Wir bauen den Achterrat als ein sinnvolles Instrument im Partizipationsmix weiter aus und erweitern diesen auf mehr Klassen.

Weitere wichtige Säulen in der Kinder- und Jugendarbeit sind die verbandliche Jugendarbeit und die offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA). Diese leisten wichtige Beiträge im Bereich der informellen Bildung, der Demokratiebildung und nicht zuletzt auch der Freizeit- und Ferienbetreuung.

  • Jugendvereine und -verbände betrachten wir ebenso wie selbstorganisierte Gruppierungen junger Menschen als wichtigen Partner bei der Jugendbeteiligung. Wir werden sie und ihre Dachverbände in die Jugendbeteiligungsprozesse einbinden und werden, um ihre Arbeit zu unterstützen, ihre hinreichende Finanzierung sicherstellen und sie aktiv bei der Suche nach Räumlichkeiten unterstützen.

  • Die Räumlichkeiten der OKJA müssen in baulich einwandfreien Zustand gebracht werden. Dazu zählt unter anderem, dass Brandschutzrichtlinien eingehalten werden und diese barrierefrei zugänglich sind.

  • Zentrales Thema für die Jugendarbeit ist das Thema neue Medien. Wie auch bei anderen Bildungsinstitutionen müssen hinreichende finanzielle und personelle Ressourcen vorhanden sein, damit auch hier mit digitalen Medien gearbeitet werden kann. Dafür schaffen wir auch Fortbildungsmöglichkeiten für das Personal, unter anderem, um hier auch die Elternarbeit ausweiten zu können.

  • Um insbesondere die kleinen Träger in der OKJA zu entlasten, die oft von ehrenamtlichen Vorständen organisiert werden, schaffen wir ein stadtweites Konzept.

  • Die Zahl der Einrichtungen der OKJA hat sich seit mehr als zehn Jahren nicht geändert – obwohl die Stadt wächst. Wir erarbeiten ein Konzept, um stadtweit Lücken zu schließen. Dieses soll in den Blick nehmen, dass sich der Bedarf in den Stadtteilen ändert, wenn Stadtteile sich wandeln.

 

Für Breiten- und Spitzensport in Freiburg

Freiburg verfügt über ein vielfältiges Sportangebot: Über 170 Sportvereine sorgen dafür, dass etwa 20 000 Kinder und Jugendliche und noch viel mehr Erwachsene sportlich aktiv sein können. In unseren Vereinen findet enorm viel ehrenamtliches Engagement statt. Hier lernen gerade Kinder und Jugendliche Werte wie Teamgeist und Fairness und tun zudem etwas für ihre Gesundheit, gemeinsam mit anderen, völlig unabhängig von Herkunft und sozialem Status.

Wir stärken den Sport, indem wir

  • den Jugendzuschuss an Sportvereine deutlich erhöhen,

  • die Vereine beim Erhalt, der Sanierung und dem Ausbau ihrer Sportflächen unterstützen, bspw. durch Sonderzuschüsse für die Umwandlung von Tennenplätzen in Kunstrasen oder dem Bau und der Erweiterung von vereinseigenen Sporthallen,

  • die Sanierung unserer städtischen Sporthallen konsequent vorantreiben, wobei diese vor allem funktional sein müssen,

  • den Bau des geplanten Freibads im Westbad beschleunigen,

  • die Sportachse Ost nach dem Wegzug des SC Freiburg für den Breitensport ausbauen und den benachbarten Vereinen Teile des jetzigen SC-Geländes zur Verfügung stellen,

  • eine neue Eishalle mit zweiter Eisfläche errichten,

  • durch den Anbau einer Geräteturnhalle an die Staudinger Sporthalle die Geräteturn-Kapazitäten erhöhen,

  • uns sowohl für eine Halle für den Rollsport als auch für eine Erweiterung des Skateparks im Dietenbachpark und einen Pumptrack stark machen,

  • dafür Sorge tragen, dass Jogging- und Walkingstrecken in Wäldern und Parks in einen guten Zustand versetzt bzw. angemessen instandgehalten werden und bestehende Outdoor-Fitness-Geräte gepflegt und an weiteren Orten geschaffen werden,

  • weitere Fortschritte in Sachen transparentes, digitales, flexibles und benutzerfreundliches Hallenvergabesystem machen,

  • es Bundesligisten wie z. den Eisvögeln, der HSG und dem EHC ermöglichen, Spitzensport zu betreiben.

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